Soziales und Hilfe

FLÜCHTLINGE

Im Ruhrgebiet mit seiner jahrhundertelangen Migrations-Geschichte verfügen gerade Einrichtungen von Migranten über einen großen Erfahrungsschatz. Dem aktuellen Anstieg der Flüchtlingszahlen begegnet der Rheinische Dialog und Bildungsverein in enger Kooperation mit dem Caritasverband Dinslaken und Duisburg unter mit Sprachangeboten, mit Hilfe bei Behördengängen und mit Informationen und Fortbildungsangeboten für ehrenamtliche Helfer vor Ort.

Jenseits der regulären Flüchtlingsbetreuung – zum Beispiel durch unser Team in unserer Einrichtung Vorort – helfen wir oft vor allem dort, wo die staatlich organisierte Versorgung endet. So gibt es neben dutzenden Helferkreisen, die vereininterne Kleiderkammern, bei Hausaufgaben und Deutschunterricht helfen oder Freizeitangebote für Flüchtlinge organisieren, spezielle Angebote für besondere Notlagen.

Informationen zur Flüchtlingshilfe(Bilderbutton)

  • Kleiderkammer
  • Hausbesuche
  • Spendeaktion der Vereinsmitglieder

Ansprechpartner(Foto der Ansprechpartner)

Gewaltprävention

Jeder Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Gewaltprävention (auch Gewaltvorbeugung oder Gewaltprophylaxe) fördert Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung und trägt dazu bei, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen. Eltern, Erzieher, Lehrer, Trainer und andere Personenkreise, die Kinder und Jugendliche auf ihren Lebensweg begleiten, bieten gewaltpräventive Maßnahmen, Hilfe und Unterstützung gem. § 1 SGB VIII. Kinder und Jugendliche werden durch Gewaltprävention geschützt, Täter, Opfer oder „unbeteiligte“ Zuschauer zu werden. Dies schützt das Wohl des Einzelnen und trägt dazu bei, eine positivere und menschenfreundlichere Umwelt zu schaffen.Der Rheinische Dialog und Bildungsverein hat sich als Verein für professionelle Gewaltprävention das Ziel gesetzt, seinen Mitgliedern eine Basis zu schaffen, auf der gemeinsames Wachstum, Qualitätssicherung und Weiterentwicklung möglich ist. Die Satzung soll einen breiten Spielraum für alle Mitglieder eröffnen, gleichzeitig aber auch die im gemeinsamen Zusammenspiel notwendigen Regel aufstellen. Die Satzung gibt unterschiedlichen Bedürfnissen Raum, sich im Rahmen einer gemeinsamen Interessenorientierung zu organisieren und auszutauschen, die von dem Grundgedanken der Wertschätzung eines humanistischen Menschenbildes und dem Entwicklungspotenzial der Gesellschaft ausgeht. Der Verein dient der Wissenschaft, Forschung und Bildung im Bereich Gewaltprävention (GP) und der Verbreitung der GP in passenden Anwendungsgebieten. Die GP findet Anwendung in allen gesellschaftlichen Bereichen, insbesondere Pädagogik, Erwachsenenbildung, Therapie, Gesundheitsfürsorge, -nachsorge und –vorsorge, in Wirtschaft, Politik und Industrie. Sie zielt hierbei auf die Persönlichkeitsentwicklung, indem sie den individuellen Umgang mit Menschen fördert.
In der präventiven Arbeit geht es darum, sich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu verständigen, dass Gewalt verletzt, schädigt und eskaliert. Zur präventiven Arbeit gehören:
– Situationen von Konflikten, Bedrohungen und Gewalt erkennen und benennen zu lernen,
– alle Erscheinungsformen von Gewalt zu thematisieren und zu diskutieren,
– Einbeziehung von Personen (z.B. Notärzte, Pathologen, Opfer, ehemalige Täter), welche in der Lage sind, authentisch verletzende und zerstörende Erfahrungen empathisch zu vermitteln,
– Ermöglichung von Erfahrungsfeldern, in denen die Zielpersonen aktiv begreifen und verstehen können, welche Ursachen und Wirkungen Gewalt hat und welche Folgen (Spuren) sie hinterlässt,
– Schaffung eines Sozialklimas zur „Ächtung von Gewalt“,
– Ausprobieren, Überprüfen und Korrigieren der eigenen Person, Überdenken von Positionen, Widersprüchlichkeiten und Gewaltpotentialen,
– Entwicklung und Erprobung von kreativen Möglichkeiten in Bedrohungs- und Gewaltsituationen, von Interventions bis hin zu Fluchtmöglichkeiten,
– Förderung und Entwicklung von deeskalierendem Verhalten und entsprechenden Verhaltensweisen,
– Erschaffung des Bedürfnisses nach einem andauernden gesellschaftlichen Diskurs zum Thema Gewalt.
Erlebnispädagogik

Integrationsarbeit

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Fraueninitiative

Die Rdub – Fraueninitiative hat verschiedene Angebote von Frauen für Frauen.
Das sind unter Anderem:
•Diverse Kursangebote ( Kochkurse etc. )
•Diskussions-, Gesprächsabende
•Seminare
•Interkultureller Dialogveranstaltungen
•Ausflüge und Seminarreisen